Es ist nur ein Mann in Deutschland, der noch den Mut findet, die Wahrheit auszusprechen, der echten Gefahr für unser Land ins Auge zu blicken und die Interessen des Volkes auch gegen seine machtvollsten Feinde zu vertreten: Guido Westerwelle, ein Held der neuen Zeit.
Während anderswo leichtfertig von einer Krise des Kapitalismus geschwatzt oder vor einer vermeintlichen Bedrohung durch Neonazis gewarnt wird, hat Westerwelle die wirkliche Gefahr als Einziger erkannt:Es ist der Sozialismus, der überall in der Bundesrepublik aufs Neue sein blutiges Haupt erhebt.
Stets zeigten sich die Deutschen in ihrer Geschichte für kommunistische Agitation besonders anfällig, während sie sich der rechtsradikalen Propaganda gegenüber immer wieder als immun erwiesen. Doch gerade in den letzten Jahren schwoll der linksrevolutionäre Strom unaufhaltsam an und droht nun das Fass unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung endgültig zum Überlaufen zu bringen. Keine Woche vergeht ohne landesweite politische Generalstreiks. Während die bürgerlichen Parteien der Mitte (CDU, FDP, NPD) immer mehr Stimmen verlieren, triumphierten die Linksextremisten (SPD, MLPD) bei den letzten Wahlen auf ganzer Linie.
Auf offener Straße werden Menschen, die ihren ehrlich erworbenen Reichtum in Limousinen spazieren fahren, aus ihren Autos gezerrt und an der nächsten Laterne aufgeknüpft. Spielbanken und Juweliergeschäfte, Gourmetrestaurants und Jachtmessen – keiner der sonst so friedvollen Orte des unbeschwerten Konsums ist mehr vor Blockaden und Brandanschlägen sicher. Verzweifelte Manager harren in verlassenen Fabriken aus, während die flüchtigen Arbeiter lachend ihre Millionenabfindungen verjubeln. Hartz-IV-Empfänger aalen sich dank ihrer überreichlichen Regelsätze in spätrömischer Dekadenz, baden in Schaumwein von Lidl, verabreden sich zu Orgien in den Warteräumen der Arbeitsämter.
Noch nie zuvor in der Geschichte waren die Proletarier so schlagkräftig organisiert. Die Bolschewisten besetzen Schritt für Schritt die Schalthebel der Macht, die Stalinisten tanzen triumphierend durch die Straßen. An der Küste Mecklenburgs landen kubanische Kampfverbände, um sich mit ihren deutschen Waffenbrüdern zu vereinigen und den Marsch nach Berlin anzutreten. Unterdessen flackern in Bayern und Baden-Württemberg schon regelmäßig kleinere Gefechte zwischen radikalisierten Bauern und verzweifelten Resten der Bundeswehr auf. Doch die meisten Soldaten haben sich schon mit den Arbeitern solidarisiert und sich der proletarischen Revolution angeschlossen.
Kann es unter diesen Umständen einem einzigen Mann, und sei es der tapferste, gelingen, den Untergang unserer sozialen Marktwirtschaft abzuwenden? Kann Guido Westerwelle, allein in seinem Guido-Mobil, die feindliche Front durchbrechen? Kann er, verlassen von allen Freunden, die geistig-politische Wende noch verwirklichen? Nein, er braucht unsere Hilfe: Deshalb auf, ihr Freunde des Kapitalismus, ihr Bekenner der Betriebswirtschaftslehre, ihr Ritter von den Spesen! Schließt euch zusammen, bewaffnet euch und schlagt der roten Bestie den Kopf herunter.

Die rote Gefahr