EKD reagiert mit neuer StVO
HANNOVER - Nach den beschämenden Ereignissen der letzten Tage, hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland erwogen ähnlichen Fällen von Trunkenheit am Steuer, aber auch anderen Verkehrsdelikten, durch die Einführung neuer Glaubensgrundsätze entgegenzuwirken. In den frühen Morgenstunden wurde folgende Vereinfachung der Straßenverkehrsordnung veröffentlicht:
- Du sollst keine Straßenverkehrsordnung haben neben mir.
- Du sollst deinen Führerschein nicht missbrauchen.
- Du sollst die Vorfahrt heiligen.
- Du sollst Gurt und Bremsen ehren.
- Du sollst nicht töten (außer Rotwild).
- Du sollst nicht Tempolimit brechen.
- Du sollst nicht hupen in geschlossenen Ortschaften.
- Du sollst nicht falsch parken wider deinem Nächsten.
- Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hub- und Stauraum.
- Du sollst nicht besoffen über eine Rote Ampel fahren. - kf
Erste Reaktionen auf Margot Käßmanns Rücktritt
Erste Reaktionen auf Margot Käßmanns Rücktritt nach ihrer Fahrt im Suff:
Horst Seehofer:"Ich habe Frau Käßmann heute in den Gremien für die Ehrenmitgliedschaft der CSU vorgeschlagen."
Papst Benedikt:"Diese Falschgläubigen! Vertragen einfach nichts! Bei nur 1,5 Promille schon nicht mehr richtig fahren können, also wirklich!"
Franz Josef Wagner:"Eine Frau, die sich nachts betrinkt, eine Frau, die sich glücklich trinkt. Eine Frau, die nicht Bischöfin ist, sondern eine Frau. Eine Frau, die nicht göttlich ist. Auf den Schultern dieser zarten Frau liegt die ganze Evangelische Kirche Deutschlands. Was für eine Last für eine 1,60 m große, 55 kg leichte, einsame Frau."
Guido Westerwelle:"Wir sollten jedem besoffenen Würdenträger einen Hartz-IV-Bezieher als Fahrer zur Seite stellen! Dann sind die zwar immer noch nicht weg von der Straße, aber tun wenigstens was für ihr Geld vom Staat."
Bischof Mixa:"Ganz sicher nicht unschuldig daran sind die 68er, durch deren progressivste Moralkritiker auch immer ein Recht auf Rausch gefordert wurde."
Rainer Brüderle:"Bei 1,5 Promille kann die schon Auto fahren? Respekt! Da zittern mir noch viel zu sehr die Hände." - hw
Axolotl Overkill
BERLIN - Die hochtalentierte und künftige Isabell Allende Deutschlands Helene Hegemann hat die Titel ihrer nächsten drei Romane bekannt gegeben: „Lungenschaukel“, „Biss zum Blog“ und „Strg-C“. - ut
Rent a Rüttgers
DÜSSELDORF - Die CDU in Nordrhein-Westfalen ist kurz vor der Landtagswahl am 9. Mai in arge Bedrängnis geraten. Am vergangenen Sonntag wurde aufgrund der Sponsoring-Affäre der jahrelang glücklos agierende Generalsekretär Hendrik Wüst in die Wüste geschickt. Aber so einfach kommt Rüttgers‘ Club aus der Krise nicht heraus. Die Opposition, allen voran SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft, fordert kraftvoll und mit aller Kraft den Rücktritt des offensichtlich käuflichen Ministerpräsidenten. Im Generieren von Schwarzgeld-Zahlungen bewiesen vor allem die Schwarzen in NRW großes Geschick, allen voran Landtagspräsidentin Regina van Dinther, welche mit ihrer Mitgliedschaft im Beirat des Kohlekonzerns RAG ziemlich viel Kohle verdiente. Niemand mag also glauben, dass Jürgen Rüttgers nicht gewusst haben soll, dass man ihn in einem Separee am Rande des diesjährigen Parteitages anmieten können sollte, zumal diese Möglichkeit bereits auf einem Parteitag 2008 angeboten wurde. Im Zuge der Ermittlungen zum Sponsoring-Skandal tauchen nun auch Verdachtsmomente gegen weitere Honoratioren auf. So wurden heute Beweise ans Tageslicht befördert, die nahe legen, dass selbst Papst Benedikt XVI. für eine Privataudienz angemietet werden kann. Gerade erst soll Landesbischöfin Margot Käßmann einen Termin in Rom gebucht haben. Vehement bestritten wurde allerdings die Meldung, dass Pädophile sich für Fortbildungszwecke einen Rundgang durch Schulen und katholischen Kindergärten buchen können. - nw
Rede was wahr ist, trinke was klar ist
HANNOVER - Wie die BILD-Zeitung berichtet, soll die Bischöfin und gleichzeitige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Margot Käßmann am vergangenen Samstagabend in der Hannover Innenstadt von einer Polizeistreife aus dem Verkehr gezogen worden sein. Käßmann hatte eine Rote Ampel überfahren, woraufhin ein Alkoholtest veranlasst und ein Alkoholwert von 1,3 Promille bei ihr festgestellt worden sei. Besonders die Deutsche Bischofskonferenz kritisierte das Verhalten ihrer evangelischen Amtskollegin: "Da hat jemand die Verwandlung von Wein in Blut wohl einfach falsch verstanden.", witzelte man. "Unter den Abtrünnigen“, hieß es weiter, "würde ohnehin viel zu viel über die Bibel und viel zu wenig über Sekten und Drogen gesprochen." Auch Walter Mixa, Bischof von Augsburg und Patentträger diverser Küchengeräte, meldete sich zu Wort: "Mit unserem Verständnis der Geschlechtertrennung wäre sowas nicht passiert." Einzig im Berliner Canisius-Kolleg zeigte man sich versöhnlich: "Die bei den Protestanis haben eben auch keine blütenweiße Weste! Wäre Frau Käßmann an unserem Kolleg gewesen, wäre sie schließlich mit der enthemmenden Wirkung alkoholischer Getränke bestens vertraut." - pb
Copy and Paste
BERLIN - Nachdem die 4. Auflage ihres Erfolgsromans "Axolotl Roadkill" auf dem deutschen Büchermarkt erschienen ist, kommen immer neue Details im Plagiarismusskandal um Jungautorin Helene Hegemann an die Öffentlichkeit. So soll die Berliner Partymaus von einer weitaus größeren Zahl deutscher Autoren und Autorinnen abgekupfert haben, als zunächst vermutet. Dazu Maria Lüders von der Gesellschaft für Deutsche Sprache: "Wir haben Passagen in Frau Hegemanns Roman entdeckt, die zuvor bereits in Dutzenden, wenn nicht gar Hunderten anderer Romane verwendet wurden. Nehmen Sie beispielsweise die Adverbialkonstruktion 'danach ging er'. Wir von der Gesellschaft für Deutsche Sprache konnten nach kurzer Überlegung mindestens 1260 literarische Werke ausmachen, aus denen Frau Hegemann diese Konstruktion übernommen haben könnte. Aber auch persönliche Auszüge ihres Buches, wie beispielsweise 'meine Muschi hatte' auf Seite 117 wurden bereits von zahlreichen anderen Autoren verwendet. Darunter berühmte deutsche Schriftsteller wie Benjamin von Stuckrad-Barre, Wolfgang Petry, Rainer Maria Rilke, Charlotte Roche, Thomas Mann, Henryk M. Broder und Adolf Hitler." Auf Nachfrage unserer Redaktion war man im Hause Ullstein zu keiner Stellungnahme bereit. - pb